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Auf der Spur der WAHRHEIT

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SPIRITUALITÄT













Bild: Bathurst Island men, 1939, copied from en.wikipedia

Weisheiten der Aborigines

Die Aborigines (Ureinwohner) Australiens lebten schon vor ca. 50 000 Jahren auf dem Kontinent.
In all dieser Zeit haben sie die Natur geachtet und keine Umwelt zerstört!

Geschichtlich betrachtet erging es den Aborigines ähnlich wie den Indianern, da das britische Empire durch ihr Kollonialdenken ähnliche Strukturen errichtete, wie in Nordamerika und die Ureinwohner ähnliche Konflikte und Kämpfe um Recht und Boden erlebten wie die "Native Americans".

Verständins der Aborigines von Gott und Schöpfung:

"Für uns hat die göttliche Einheit weder Größe, Form noch Gewicht. Die Einheit ist Substanz, Kreativität, Reinheit, Liebe und grenzenlose, unerschöpfliche Energie."

"Der Mensch wurde erschaffen, aber der menschliche Körper ist nur eine Hülle für unser ewiges Wesen. Überall im Universum gibt es ewige Wesen, die in anderen Hüllen ihr Zuhause gefunden haben."

"Dem Stammesglauben nach hat die göttliche Einheit erst die Frau erschaffen."

"Die göttliche Einheit wird nicht personifiziert. Sie ist Gott; eine höhere, absolut positive, liebende Macht. Sie ließ ihre Energie ausströmen und erschuf so die Welt."

"Ihr Weissen glaubt, dass die göttliche Einheit die Menschen beobachtet und über sie urteilt. Wir meinen, dass die göttliche Einheit unsere Absichten und Gefühle erspürt - es interessiert sie nicht, was wir tun, sondern warum wir es tun."

"Die Welt selbst wurde ins  Leben gesungen."

"Die Seelen sind ein Abbild der göttlichen Einheit. Sie sind daher fähig zu reiner Liebe und Frieden, und sie sind offen für Kreativität und viele Begabungen. Den Menschen wurde ein freier Wille und dieser Planet gegeben, damit sie lernen können, mit ihren Gefühlen zu leben, denn es sind die Gefühle die erwachen, wenn die Seele sich in die menschliche Hülle begibt."

Moralische Werte:

"Das Land gehört allen Lebewesen."

"Die wahre Art des Menschen ist es, zu teilen und Vereinbarungen zu treffen. Besitz ist das extreme Beispiel dafür, wie man andere zum eigenen Vorteil ausschließt. Vor der Ankunft der Engländer war bei den Aborigines niemand ohne Land."

"Menschen, die von der göttlichen Einheit wissen und verstehen, dass dem Universum nicht ein Zufall, sondern ein göttlicher Plan zugrundeliegt, kennen keine Angst. Man kann nur glauben oder Angst haben, niemals beides."

"Wenn das Denken beweglich wird, werden auch die Gelenke beweglich."

"Niemand sollte mehr leiden, als den Schmerz, den er für sich selbst akzeptieren kann."


Alle Weisheiten stammen aus dem Buch von Marlon Morgan. Doch in wie weit diese Weisheiten autenthisch sind, kann ich nicht beurteilen, denn vieles, was Morgan in ihrem weltbekannten Buch geschrieben hat, ist phantasitisch. Dennoch hat sie damit Spuren hinterlassen, Spuren in den Vorstellungen der Leser, die sich von dem spirituellen Gedankengut beeinflusst haben.

Ist Marlon Morgan die weibliche "Karl May" ?

Anders als Karl May war M. Morgan in Australien bevor sie das Buch schrieb. Dennoch mischt sich Fiktion und Realität wie bei K. May.
Für uns Leser bleibt der Einfluss und das Bild von Aborigines und Indianern, das romanitisiert in unserer Vorstellung geistert. Aber das Bewusstsein prägt die Gefühle und die Wirklichkeit mehr, als das, was historisch gewesen ist.

Welche Wirkung hat die Wahrheit?

Nicht mehr als die Wirklichkeit, also das, was wirkt,
das, was uns berührt und wir glauben.

Kommentar:

Mein persönlicher Trost ist, dass mich das Buch von M. Morgan in meinen Gefühlen und meiner Seele berührt. Es zeigt mir auf eine andere Art und Weise als Tatsachenberichte auf, dass wir Menschen einen viel größeren Schritt auf die Natur und auf die Einheit allen Lebens zugehen sollten, als wir es tun. Dazu brauche ich nicht die Bilder von plastikverseuchten Stränden, Ölpest im Meer oder Kriegsszenarien in den täglichen Fernsehnachrichten - ein Buch mit romantischen Vorstellungen kann wahrlich größere Wirkung erzielen, als die ewig grausamen Bilder der Nachrichten.


        

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